Grußwort Ina Scharrenbach

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Kommunen brauchen Ideen - Kommunen haben Ideen

Die Räte, die Verwaltungen und die kommunalen Unternehmen arbeiten unablässig daran, die Lebensqualität in ihrer Heimatgemeinde zu steigern. Dabei bedeutet Stadt- und Ortsgeschichte eine dauernde Weiterentwicklung. Ob Städtebau oder Ver- und Entsorgung, ob Verkehrswege oder Kultur- und Bildungsstätten: Die Infrastruktur muss immer wieder erneuert werden. Und auch die Art der Zusammenarbeit in den Kommunen entwickelt sich: Die Verwaltung versteht sich heute als Dienstleisterin für die Bürgerinnen und Bürger. Eine aktive Stadtgesellschaft bringt sich engagiert in die Entscheidungen vor Ort ein.

Diese Entwicklung bedeutet Innovation, also die Umsetzung von neuen Ideen. Dafür stehen die Chancen im Zeitalter der Digitalisierung mit seiner Dynamik so gut wie nie zuvor. Zugleich sind auch die Herausforderungen an die Kommunen beträchtlich gestiegen. Der verantwortliche Umgang mit Ressourcen steht ebenso auf der Agenda wie Lösungen für Mobilitätsfragen – sei es in den Ballungsräumen, für die technischen Umweltstandards eine besondere Herausforderung darstellen, oder in den ländlichen Regionen, die verkehrstechnisch angebunden bleiben wollen.

In ganz Nordrhein-Westfalen werden Konzepte entwickelt, um die Städte, Gemeinden und Kreise weiter voran zu bringen. Dinge, die lange liegengeblieben sind, werden endlich angegangen. Der Wettbewerb der NRW.BANK belohnt diese Ideen und macht sie landesweit bekannt, damit sie auch in anderen Kommunen genutzt werden können. Ich ermuntere alle Kommunen, sich zu bewerben. Empfehlen Sie Ihre Innovationen zur Nachahmung, stehen Sie im Mittelpunkt, lassen Sie unsere ganze Heimat Nordrhein-Westfalen von Ihren Ideen profitieren.

Ina Scharrenbach
Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung
des Landes Nordrhein-Westfalen